Rund 80 Prozent der Haushalts- und Pflegehilfen also ca. drei Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr schwarz beschäftigt.
Das Problem ist, dass diese illegale Beschäftigung sowohl für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer im privaten Haushalt, Vorteile mit sich bringt. Für den Arbeitgeber sei es billiger Haushaltshelfer schwarz einzustellen um Steuern zu sparen und Arbeitnehmer müssen den Zuverdienst nicht angeben. Zudem hätten beide Seiten einen geringeren bürokratischen Aufwand. Das größte Risiko trägt aber der Arbeitgeber. Bei einem Arbeitsunfall des Arbeitnehmers im privaten Haushalt, hat der Arbeitgeber die volle Verantwortung und deren Kosten zu tragen.